Briefe gegen das Vergessen

Tag für Tag werden Menschen gefoltert, wegen ihrer Ansichten, Hautfarbe oder Herkunft eingesperrt, ermordet oder verschleppt. Man läßt sie „verschwinden“, unterwirft sie Terror und Schikane oder verurteilt sie zum Tode. Diese Menscherechtsverletzungen müssen aufhören! Amnesty International veröffentlicht jeden Monat weltweit Einzelschicksale politischer Verfolgung, um an das tägliche Unrecht zu erinnern. Die Erfolgsstatistik gibt diesem Vorgehen recht. Bei Auswertung der Zahlen und Ergebnisse ergibt sich eine Erfolgsquote von ca. 30 bis 50 Prozent.

Wir von der Pfaffenhofener Gruppe wählen jeden Monat einen dieser Fälle für den „Brief gegen das Vergessen“ aus, der hier der Einfachheit halber als „Monatsbrief“ bezeichnet wird. Für die Briefaktion verfassen und drucken wir einen Appelltext. Der Briefkopf des Absenders unserer Aktionsteilnehmer wird von uns dabei gleich mit eingefügt. Jeder Teilnehmer an der monatlichen Briefaktion muß daher nur noch die fertigen Texte unterschreiben und die Briefe zur Post bringen. Sie können so mit Ihrem persönlichen Engagement und den geringen Kosten von weniger als € 2,00 pro Monat für das Porto dazu beitragen, daß Folter gestoppt, ein Todesurteil umgewandelt, ein Mensch aus politischer Haft entlassen wird oder wenigstens spürbare Erleichterungen für den Gefangenen erreicht werden.

Ziel dieses Monatsbriefes gegen das Vergessen ist es daher, die einzelnen Menschenrechtsverletzungen öffentlich zu machen, sowie den dabei jeweils konkret betroffenen Menschen durch Veröffentlichung seines Namens und seines Schicksals aus seiner Anonymität zu holen und ihm auch dadurch einen gewissen Schutz zu geben.

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30. November 2018